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PROJECT TOGO verfolgt die Vision aktiven Klimaschutz mit der Verbesserung von
sozialen Strukturen zu verbinden.

Sieht man sich die Weltkarte an, stellt man schnell fest, dass die meisten Klimaschutzprojekte einen Kontinent sträflich meiden – Afrika. Dabei hat gerade dieser Kontinent unsere gesamte Aufmerksamkeit verdient. Der kleine westafrikanische Staat Togo gehört zu den oft vergessenen Flecken unserer Erde. Im Human Development Index steht das Land auf Rang 168 von 186 und zählt damit zu den ärmsten Ländern dieser Welt.

 

Auch der neuste Bericht des IPCC unterstreicht die schwierige Situation in Afrika: Wegen der bisherigen Erwärmung ist die Produktivität der afrikanischen Landwirtschaft seit 1960 um 34 Prozent weniger gestiegen als ohne Erwärmung. Dieser Verlust an Produktivität ist größer als in jeder anderen Region der Welt.

PROJECT TOGO stärkt den Standort und bietet Perspektiven

Neben der Funktion als Klimaschutzprojekt hat sich das Projekt zu einem Regionenprojekt entwickelt und erfüllt mittlerweile 12 der 17 Global Goals. Gemeinsam mit der Unterstützung engagierter Menschen und Unternehmen realisiert das POROJECT TOGO selbsttragende Wertschöpfungseinheiten: Anlagen für die Energieerzeugung, Wasserversorgung und Bodenverbesserung, Infrastrukturen für Gesundheit und Bildung, Projekte für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Selbstversorgungs- und Marktproduktion. Mit der Weitergabe von Erfahrung und Fachwissen sowie der Weiterbildung und Integration der Menschen und Gemeinschaften in der Region erzeugt es langfristig lokale und regionale Unabhängigkeit. Durch die Einbindung der Zivilgesellschaft und seiner beispielhaften Transparenz reicht das Engagement von PROJECT TOGO weit über die Ziele reiner Klimaschutzprojekte hinaus.

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Ein Ziel von PROJECT TOGO ist es die Armut vor Ort zu bekämpfen. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Mobilisierung von Ressourcen trägt das Projekt aktiv zur Armutsbekämpfung bei. Jeder Beitrag des Projektes zur Bildung vor Ort trägt ebenfalls zur Bekämpfung der Armut bei.

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Im Rahmen des Projektes wird die Diskriminierung von Frauen und Mädchen und alle Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht toleriert. Weiterhin zur Chancengleichheit bei der Übernahme von Führungsrollen gezielt Schulungen für Frauen angeboten und Projekte für Frauen initiiert.

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Das Projekt schafft Zugang nährstoffreichen und ausreichenden Nahrungsmitteln, was zu einer Beendigung der Fehlernährung beitragen kann. Die Stärkung der Landwirtschaft durch Agroforst und Viehzucht trägt zu einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion bei.

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Im Rahmen des Projektes werden die Regionen bei ihrer Wasser- und Sanitärversorgung durch den Bau von Toilettenanlagen, die Bohrung von Brunnen und die Bereitstellung von Wasserfiltern unterstützt. Bei der Pflanzung der Bäume werden Bufferzonen zu allen stehenden und fließenden Gewässern berücksichtigt.

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Ein weiteres Teilziel ist die Bekämpfung von Krankheiten, die fehlende Hygiene oder verschmutzen Bau von Toilettenanlagen und Hygiene-Schulungen wird bei der Bevölkerung ein Bewusstsein geschaffen. Durch die Bohrung von Brunnen und das Bereitstellen von Wasserfiltern wird die Qualität des Trinkwassers deutlich verbessert-

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Das Projekt realisiert allgemeinen Zugang zu bezahlbarer und verlässlicher Energie.  Von Beginn an wird auf erneuerbare Energien gesetzt. Die Steuerung der Energieeffizienz sowie die Förderung von Investitionen in die Energieinfrastruktur und saubere Energietechnologien finden ebenso Berücksichtigung.

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Neben dem Bau und Ausbau von Bildungseinrichtungen für Mädchen und Jungen stellt auch die Erwachsenen-Bildung eine wichtige Aufgabe für das Projekt dar. Ausbildungzentren für junge Erwachsene schaffen eine nachhaltige Chance für Entwicklung. 

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PROJECT TOGO sichert für alle Beteiligten Arbeit, welche überdurchschnittlich bezahlt wird. Alle Mitarbeiter sind sozial- und krankenversichert. Durch Schulungen für Erste Hilfe und Arbeitssicherheit wird die Sicherheit bei der Arbeit erhöht.

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In allen Aktivitäten wird ein  verantwortungsvoller Konsum und nachhaltige Produktionsmuster berücksichtigt. Die Reduzierung von Abfallaufkommen und die Nutzung von natürlichen, selbst angesetzten Mitteln zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten in der Baumschule sind nur 2 Beispiele.

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PROJECT TOGO ist als Klimaschutzprojekt konzipiert und zertifiziert, d.h. es trägt zusätzlich und nachhaltig zum globalen Klimaschutz bei. Über eine Laufzeit von circa 30 Jahren werden circa 396.000 t CO2e gebunden.

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PROJECT TOGO ist ein Naturwald-Projekt, d.h. die Auswahl der Baumarten und Pflanzung der Setzlinge erfolgt so, dass sich ein naturnahes Ökosystem bildet. Durch den Schutz der Flächen im Rahmen des Projektes kann neben einer natürlichen Verjüngung so auch eine Ansiedlung heimischer Fauna gefördert werden.

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PROJECT TOGO ist gegen jede Form der Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung von Kindern. Korruption und Bestechung haben in und im Umfeld von PROJECT TOGO keinen Platz. PROJECT TOGO evaluiert aktiv Ansätze um die Kinderarbeit in Togo zu reduzieren.